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FÜR EINE SOZIALE UND ÖKOLOGISCHE KOMMUNALPOLITIK

GAL/DIE LINKE wählte Kandidatenlisten für Hochheim und Massenheim

Bekannte aber auch neue Gesichter weist die Kandidatenliste auf, die von der Grün-Alternativen Liste/DIE LINKE. Hochheim und Massenheim, wie sich die bereits mehr als 30 Jahre in der Stadtverordnetenversammlung vertretene Wählerinitiative seit Juli 2015 offiziell nennt, zur Kommunalwahl 2016 präsentiert wird.

Angeführt wird der Wahlvorschlag vom derzeit einzigen Stadtverordneten der Liste, Heinz Michael Merkel. Der Diplom-Verwaltungswirt, der auf eine langjährige berufliche und politische Tätigkeit im kommunalen Bereich zurückblicken kann, ist auch Kreisvorsitzender der Partei DIE LINKE. Ihm folgt auf Platz 2 Kay Lejcko, wissenschaftlicher Referent der LINKEN-Fraktion im hessischen Landtag.

Auf den weiteren Plätzen kandidieren: Michael Prantl, Programmierer, langjähriges Magistratsmitglied (3), Michael Mehr, kfm. Angestellter, derzeitiger Vertreter der Liste im Ortsbeirat Massenheim (4), Gaby Mehr, Steuerberaterin (5), Abderrahman Laabdallaoui, Arbeitstherapeut (6), Roland Prantl, Systemanalytiker (7), Alexander Mehr, Winzer (8), Jürgen Webb-Saemann, kfm. Angestellter (9), Antonio Guglielmi, Gastronom (10) und Nathalie Heger, Bilanzbuchhalterin (11). Für den Ortsbeirat in Massenheim kandidieren Michael Mehr, Gaby Mehr und Alexander Mehr.

Zu den akzentuierten Themen des verabschiedeten Wahlprogramms, das derzeit noch redaktionell überarbeitet wird, gehören neben den kommunalen Finanzen, der Sicherung sozialer und qualitativer Standards (bei Kinderbetreuung, Jugendarbeit und Vereinsförderung), die Schaffung bezahlbaren Wohnraums und die Entlastung der innerörtlichen Bereiche vom Schwerverkehr

Der lebenswerte Charakter der Hochheimer Innenstadt, mit seiner Mischung aus Wohnen, Dienstleistung, Einzelhandel und Gastronomie, soll erhalten werden: großflächige Einzelhandelszentren in den Außenbereichen sollen zugunsten der kleinen und mittelständischen Unternehmen vermieden werden. Auf die Schaffung von tariflich abgesicherten und sozialver-sicherungspflichtien Arbeitsplätzen soll bei der Erschließung der neuen Gewerbegebiete geachtet werden.

Kritisch angegangen werden das Projekt „Tiefengeothermie“ und der sich ständig fortsetzende Ausbau des Frankfurter Flughafens. Hier will die GAL/DIE LINKE deutlich Flagge zeigen und dafür sorgen, dass diese Themen in den städtischen Gremien nicht aus dem Blick verloren werden. Die Forderung nach der Ausweitung des Nachtflugverbots auf 8 Stunden und die Verhinderung der ökonomisch nicht sinnvollen und ökologisch hochriskanten Tiefengeothermie-Förderung im Bereich Hochheims und Massenheims stehen hierbei ganz oben auf der Liste.